Registrierkassapflicht gilt auch für Prostituierte  (Bild: Thinkstockphotos.de)

Registrierkassapflicht gilt auch für Prostituierte

Da lacht der Amtsschimmel: In Österreich brauchen sogar offiziell registrierte Prostituierte eine Registrierkasse - und sie müssen alle erbrachten Leistungen anführen. Hoffentlich wissen die Steuerfahnder, was "Happy Ending" am Kassazettel bedeutet.

Erst rattert die Kassa, dann knattert das Bett - denn Gunstgewerblerinnen kassieren traditionell den Schandlohn im Voraus, ehe es dann richtig zur Sache geht. Lachen sich die Freier beim Anblick einer Registrierkassa schlapp? Oder kurbelt die Kurbel an der Seite ihre Lust erst richtig an?

Tatsache ist: Die geschätzt 8000 Prostituierten Wiens müssen mit Hilfe der Registrierkassa abrechnen - sofern sie im Jahr mehr als 15.000 Euro umsetzen, davon 7500 in bar, so die Auskunft des Finanzamtes. Das kassieren manche High- Class- Escorts sogar im Monat. Und: Alle erbrachten Leistungen müssen detailliert aufgeführt sein. Da empfiehlt sich für den Kunden, den Kassazettel nicht unbedingt aufzubewahren. Nicht, dass ihn jemand findet. Eine City4U Telefonumfrage ergab, dass die Mädchen davon nicht gerade begeistert sind. "So a Bledsinn" war noch die netteste Antwort."

Und: Gespannt darf man auch sein, wie die Finanzpolizei am Strassenstrich kontrollieren will, ob die Mädchen korrekt abrechnen. Eine Registrierkassa wird etwas zu groß sein für das Handtascherl.

Übrigens: Die heimischen Gastwirte, die als erste dagegen mobil machten, lassen sich Zeit. Nur einer von sieben verrechnet schon nach Vorschrift.


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zet

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